Krea­tiv-Heil­sa­mes Schrei­ben – die Fort­bil­dung für alle, die Men­schen begleiten

Online-Fort­bil­dung ab Okto­ber 2026: Schrei­ben als Weg zu Klar­heit, Selbst­für­sor­ge und wirk­sa­mer Beglei­tung ande­rer Menschen

Krea­tiv-Heil­sa­mes Schrei­ben ver­eint die spie­le­ri­schen Ele­men­te des Krea­ti­ven Schrei­bens mit der heil­sa­men Wir­kung des the­ra­peu­ti­schen Schrei­bens. Dabei nutzt man das Schrei­ben gezielt zur Selbst­re­fle­xi­on, zur emo­tio­na­len Ver­ar­bei­tung und zur per­sön­li­chen Entwicklung.

Was pas­siert beim Krea­tiv-Heil­sa­men Schreiben?

Durch das freie, nicht auf Außen­wir­kung bedach­te Schrei­ben wer­den inne­re The­men und Kon­flik­te exter­na­li­siert und entschärft:

  • Unbe­wuss­te Bedürf­nis­se oder Gefühle

  • Belas­ten­de Erfah­run­gen oder Konflikte

  • Eige­ne Stär­ken, Res­sour­cen und Wünsche

Anders als beim “klas­si­schen” Schrei­ben steht nicht die Qua­li­tät des Tex­tes im Vor­der­grund, son­dern der Pro­zess: work in pro­gress. Man schreibt, um sich selbst bes­ser zu ver­ste­hen, nicht um ein Ergeb­nis zu pro­du­zie­ren. Immer wie­der lässt sich dabei beob­ach­ten, dass Tex­te, die in die­ser Hal­tung geschrie­ben wer­den, auch lite­ra­risch inter­es­sant sind.

Die inne­re Hal­tung: Freu­de statt Bewer­tung. Die Schrei­ben­den erkun­den, was in ihnen steckt, und erwei­tern mit jedem neu­en Text die eige­nen Grenzen.

Wis­sen­schaft­li­cher Hintergrund

Die For­schung zeigt, dass regel­mä­ßi­ges Schrei­ben über per­sön­li­che Erleb­nis­se posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf Psy­che und kör­per­li­che Gesund­heit haben kann. Es gibt Wirk­sam­keits­nach­wei­se u.a. zu Stress beding­ten Krank­hei­ten, Herz‑, Kreis­lauf- und Krebs­er­kran­kun­gen, Depres­sio­nen, Ess­stö­run­gen, Sucht- und Chro­ni­sche Schmerzerkrankungen.

Moder­ne Trau­ma­the­ra­pie-Ansät­ze (vgl. Bes­sel van der Kolk: Ver­kör­per­ter Schre­cken) loben Schrei­ben als sehr wir­kungs­vol­les Werk­zeug. Prof., Dr. Sil­ke Hei­mes hat zudem spe­zi­el­le Schreib­im­pul­se für ein­zel­ne Krank­hei­ten ent­wi­ckelt (Ich schrei­be mich gesund).

Die Wir­kung auf das Selbstbewusstsein

Die Fähig­keit, eige­ne – auch schmerz­haf­te – Erleb­nis­se in etwas zu ver­wan­deln, auf das ande­re Men­schen mit Inter­es­se, Freu­de und Mit­ge­fühl reagie­ren, stärkt nach­hal­tig: Selbst­be­wusst­sein, rea­lis­ti­sche Selbst­ein­schät­zung, die Fähig­keit zur Selbst­of­fen­ba­rung sowie die Selbst­an­nah­me in der Tiefe.

Aus vie­len Jah­ren Pra­xis entstanden

Über vie­le Jah­re hin­weg wur­de das Krea­tiv-Heil­sa­me Schrei­ben erprobt, in den ver­schie­dens­ten Set­tings fort­ent­wi­ckelt und eva­lu­iert. Zeit­gleich ent­wi­ckel­te sich in Deutsch­land die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit den Wir­kun­gen des Schrei­bens auf Gehirn und Ner­ven­sys­tem.

Dar­aus ent­stand die­se Fort­bil­dung zur zer­ti­fi­zier­ten Berater:in, Coach &Therapeut:in für Krea­tiv-Heil­sa­mes Schrei­ben – mit viel Theo­rie, Aus­tausch und Selbsterfahrung.

Erfol­ge der Teilnehmenden

Eini­ge Kurs­teil­neh­men­de haben anschlie­ßend: selbst heil­sa­me Work­shops ange­bo­ten, Patient:innen und Klient:innen zum Selbst- Aus­druck mit dem Stift ani­miert, eige­ne Bücher ver­öf­fent­licht, ande­re Autor:innen zur Ver­öf­fent­li­chung begleitet.


Für wen ist die Fort­bil­dung gedacht?

Krea­tiv-Heil­sa­mes Schrei­ben kann von allen Berufs­grup­pen, die Men­schen acht­sam beglei­ten (wol­len), als unter­stüt­zen­des Werk­zeug ein­ge­setzt wer­den: z.B. Men­schen in der sozia­len Arbeit, Coa­ches, Trainer:innen und Therapeut:innen, Pädagog:innen, Acht­sam­keits- und Resilienztrainer:innen, Seelsorger:innen, Gemein­de­mit­ar­bei­ten­de, Erzieher:innen, Hospizhelfer:innen, Flüchtlingshelfer:innen, sowie Men­schen mit Freu­de am eige­nen Schrei­ben, Lei­ten­de eige­ner Schreibworkshops.


Was Sie erwartet?

Ein krea­ti­ver Mix aus: Theo­re­ti­schem Input (Vor­trag und Prä­sen­ta­ti­on), prak­ti­scher Erfah­rung durch unter­schied­lichs­te Schreib­im­pul­se sowie Ein­üben des Lehr­stoffs in Klein­grup­pen­ar­beit. Ein beglei­ten­des Work-Book zur Vor- und Nachbereitung.

Eine klei­ne, inti­me Lern­grup­pe: Jede/jeder wird indi­vi­du­ell gefördert.

Die drei Wochenendmodule

Online via siche­rer Videokonferenz

Modul 1 (02.–04. Okto­ber 2026):
Theo­rie: Begriff­lich­kei­ten, Krea­tiv-Heil­sa­mes Schrei­ben, the­ra­peu­ti­sches Schrei­ben, Poe­sie­t­he­ra­pie. Bedeu­tung des Lesens. Schrei­ben: (Auto-)biografische Tex­te. Übung: ers­te Schrit­te zur Kon­zep­ti­on eige­ner Schreibworkshops.

Modul 2 (20.–22. Novem­ber 2026):
Theo­rie: Krea­ti­vi­täts­tech­ni­ken, Umgang mit schwie­ri­gen Teilnehmer:innen, Schrei­ben mit Kin­dern und Jugend­li­chen. Schrei­ben: unter­schied­li­che heil­sa­me Impul­se, pas­send zum The­ma Bezie­hun­gen. Übung: Ablauf eines eige­nen Themen-Workshops.

Modul 3 (15.–17. Janu­ar 2027):
Theo­rie: Schrei­ben als Acht­sam­keits­me­tho­de, Stil­kun­de, Gen­re­leh­re. Schrei­ben: Band­brei­te des Acht­sa­men Schrei­bens, Schrei­ben bestimm­ter Gen­res. Übung: sti­lis­ti­sche Über­ar­bei­tung von Fremdtexten.

Zei­ten: 

  • Frei­tag: 19:00–21:00 Uhr,  Sams­tag: 10:00–18:00 Uhr,  Sonn­tag: 09:00–17:00 Uhr
    (mit ent­spre­chen­den Erholungspausen)

Bei einer sehr klei­nen Grup­pen­stär­ke wer­den die Zei­ten ent­spre­chend gekürzt.

Kos­ten: 330 € pro Modul

Teil­nah­me­be­stä­ti­gung mit allen Inhal­ten der Basisfortbildung.


Nach Abschluss

Auf­bau-Modul: Trau­ma und Mar­ke­ting (Ter­mi­ne nach Abspra­che)

Zer­ti­fi­kat / Zeugnis

Regel­mä­ßi­ge Netz­werktref­fen, die uns auf dem Lau­fen­den über neu­es­te Trends, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se und per­sön­li­che Erfah­run­gen halten.


Vor­aus­set­zun­gen

Kei­ne beson­de­ren Vor­kennt­nis­se erfor­der­lich. Wich­tig sind: Inter­es­se, Neu­es zu erfah­ren und aus­pro­bie­ren zu wol­len, Freu­de an Aus­tausch sowie Mut zur Unvollkommenheit.

Noch unent­schlos­sen? Ein Vor­ab­ge­spräch hilft weiter.


Anmel­dung

Ab sofort möglich!

  1. Sen­den Sie eine E‑Mail an info@mpm-langschwert.de
    Mit kur­zer schrift­li­cher Begrün­dung, war­um die Fort­bil­dung für Sie inter­es­sant ist

  2. Wir ver­ein­ba­ren einen per­sön­li­chen Ken­nen­lern­ter­min und klä­ren alle anste­hen­den Fragen.