Mein Lebens­weg bis heu­te

Nur wer sei­nen eige­nen Weg geht, kann von nie­man­den über­holt wer­den (Mar­lon Bran­do)

Mein Lebens­weg bestimm­ten drei Din­ge: Neu­es ler­nen, Men­schen ken­nen ler­nen, das Leben ver­ste­hen wol­len. Das war seit jeher der Motor mei­nes Lebens. Des­halb zog es mich bereits mit Errei­chen der Voll­jäh­rig­keit in frem­de Län­der und spä­ter dann in den frei­en Jour­na­lis­mus.

Nach dem Stu­di­um fass­te ich im Wirt­schafts­jour­na­lis­mus Fuß. Vie­le befrem­de­te die Wahl: “Ist das nicht wahn­sin­nig tro­cken?”, frag­te man mich ein ums ande­re Mal. Ich fand das gar nicht. Wirt­schafts­da­ten lie­fern mir Erklä­run­gen, war­um die Arbeits­welt so ist, wie sie ist.  Wirt­schafts­da­ten zei­gen, war­um so vie­le Men­schen Schwie­rig­kei­ten haben, in die­ser Arbeits­welt Fuß zu fas­sen.  Wirt­schafts­da­ten zei­gen auch, wel­che Aus­bil­dung sich loh­nen wird und wel­che Berufs­we­ge die bes­ten Zukunfts­aus­sich­ten brin­gen wer­den. Und Wirt­schafts­da­ten erklä­ren den Grund, war­um die Benach­tei­li­gung von Frau­en im Berufs­le­ben immer noch nicht abge­schafft sind und noch vie­les mehr. Doch zurück zu mei­nem Lebens­weg.

Wäh­rend einer Zeit der beruf­li­chen Neu­ori­en­tie­rung begann ich mit einer zwei­jäh­ri­gen berufs­be­glei­ten­den Aus­bil­dung zur Sys­te­mi­schen Coach. Die Aus­bil­dung war teu­er. Sie lohn­te sich jedoch schon nach einem Jahr: In einem ange­se­he­nen Wirt­schafts­ma­ga­zin wur­de mir die Lei­tung des Res­sorts Finan­zen über­tra­gen.

Fort­bil­dung lohnt sich auch in pri­va­ter Hin­sicht. In die­ser Zeit lern­te ich mei­nen jet­zi­gen Mann  schät­zen und lie­ben. Da sich enga­gier­ter Jour­na­lis­mus und Kin­der­er­zie­hung nicht gut ver­ein­ba­ren las­sen, ori­en­tier­te ich mich immer stär­ker zum Coa­ching. Um tie­fer gehen zu kön­nen und nach­hal­ti­ge­re Erfol­ge für mei­ne Kli­en­ten erzie­len zu kön­nen, besuch­te ich wäh­rend der Erzie­hungs­zeit eine drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung in Kon­tem­pla­ti­ver-Kom­mu­ni­ka­ti­ons-The­ra­pie  (KKT).  2008 schwenk­te ich voll­stän­dig um und eröff­ne­te eine Coa­ching-Pra­xis. Zahl­rei­che klei­ne­re Fort­bil­dun­gen folg­ten.

Zer­ti­fi­zier­te Dozen­tin in der Erwach­se­nen­bil­dung bin ich nun seit 2011. Seit­dem arbei­te ich auch als Dozen­tin für ande­re Fort­bil­dungs­in­sti­tu­te, wie dem Inte­gra­ti­ons­fach­dienst Mün­chen-Frei­sing, der Fach­hoch­schu­le des Mit­tel­stands und der Mana­ger-Aka­de­mie. Die Erlaub­nis, Men­schen in der Pro­fil­Pass-Metho­de zu beglei­ten, erhielt ich 2015. Zwei Jah­re spä­ter begann ich bei der Aus­bil­dung in der Metho­de „Lie­be­vol­le Zwie­spra­che“, einer atem­ge­stütz­ten Trau­ma-The­ra­pie zu assis­tie­ren.   Seit Mai letz­ten Jah­res besit­ze ich nun die Lizenz zum Hei­len.  Neben Coa­ching, krea­ti­vem Schrei­ben  bie­te ich in mei­ner Pra­xis nun auch Psy­cho­the­ra­pie nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz an. Die­ses Jahr wer­de ich mei­ne Kennt­nis­se der sys­te­mi­schen  The­ra­pie mit einer zwei­jäh­ri­gen Aus­bil­dung zum IFS-Trai­ner ver­tie­fen.