Frau­en-Coa­ching

Die selbst­si­che­re Frau ver­wischt nicht den Unter­schied zwi­schen Mann und Frau – sie betont ihn (Coco Cha­nel)

Frau­en-Coa­ching soll (nicht nur) Frau­en dabei zu unter­stüt­zen, über sich hin­aus­zu­wach­sen.  Das  kann ich beson­ders gut, denn ich habe vie­le Facet­ten eines weib­li­chen Lebens­ent­wurfs sel­ber durch­lebt. Auch mein Netz­werk umfasst über­wie­gend Frau­en. Wiral­les  wis­sen, dass Frau­en nach wie vor vie­le Stei­ne in den Weg zur selb­stän­di­gen Ent­wick­lung gelegt wer­den. Nach wie vor erwar­tet die Gesell­schaft von uns die freu­di­ge Über­nah­me tra­di­tio­nel­ler Rol­len: Kin­der erzie­hen, Klo put­zen, sich um Ange­hö­ri­ge und Freun­de küm­mern, schön aus­se­hen, Mund halten.

Die Fol­gen? Nach wie vor mel­den sich Frau­en in öffent­li­chen Dis­kus­sio­nen sel­ten zu Wort. Nach wie vor lie­gen Gehäl­ter von Frau­en deut­lich unter denen ihrer männ­li­chen Kol­le­gen. Und der Anteil weib­li­cher Füh­rungs­kräf­te in Wirt­schaft und Uni­ver­si­tät ist immer noch ver­schwin­dend gering. Dies, obwohl längst weit­aus mehr Frau­en als Män­ner stu­die­ren.  Frau­en, die Kar­rie­re machen, arbei­ten oft deut­lich mehr als ihre männ­li­chen Kollegen.

Kein Wun­der also , dass die Zahl der Frau­en, die von einem Bur­nout betrof­fen sind, rapi­de ansteigt. Auch das trägt dazu bei, dass künf­tig immer noch vie­le Frau­en Ren­ten bezie­hen wer­den, die kaum zum Leben rei­chen. Zudem suchen Frau­en auch heu­te noch nach Part­nern, die ihnen sozi­al über­le­gen sind. Bei Frau­en mit guter Aus­bil­dung führt das immer häu­fi­ger zu  ech­ten Problemen.

Mein per­sön­li­ches Ziel ist es des­halb, Frau­en Mut zu machen, ihren Platz in der Gesell­schaft ein­zu­neh­men und den Mund zu öff­nen, ohne sich dafür ver­bie­gen zu müssen.